Start Entwicklung Handwerk

icon_building.pngHandwerk ist eines der weiteren großen und sehr wichtigen Gebiete in dieser Welt. Viele Spieler kennen Aufbauspiele, in denen man z.B. Häuser baut und sein Volk befehligt und organisiert, was sie zu tun haben.

Hier übernimmt der Spieler zwar nicht die Kontrolle über ein Volk, doch er kann sein Handwerk in dieser Welt "leben". Das heißt, er übernimmt z.B. den Job des Försters in einem Waldstück. Fällt Bäume und sorgt dafür, dass auch neue Bäume nachwachsen. Wie sie an ein Grundstück gelangen, wird unter "Grundstücke" erklärt.

Beim Handwerk ist wichtig zu erwähnen, dass es hierbei kein Waagensystem wie bei den Kampf-/Magieklassen gibt. Wer genug Zeit und Ausdauer mitbringt kann maximal 3 Handwerksformen bis zum Meister und die restlichen bis Geselle lernen.
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Um ein Handwerk zu lernen, benötigt man immer ein Grundstück. Wer kein eigenes Grundstück hat, kann versuchen bei einem anderen Spieler Land zu pachten. (Dazu mehr unter "Grundstücke") Nachdem man ein Stück Land zum bearbeiten hat, geht es daran, sein Handwerk zu trainieren. Ihr lest euch ein Buch zu eurem Handwerk durch, nehmt das Werkzeug eurer Wahl aus dem Reisegepäck, spuckt in die Hände und legt los.

Aktives Handwerk

...So nehmt ihr z.B. eine Axt in die Hand (als würdet ihr eine Waffe nutzen), stellt euch vor einen Baum und haut mit der Axt und der richtigen Technik diesen Baum um. Stellt euch nicht direkt unter den fallenden Baum, das könnte ein paar Abschürfungen ergeben. Nachdem ihr diesen Baum von seinen Wurzeln befreit habt, wird dieser als weiteres Rundholz auf dem Grundstück gut geschrieben, welches dann in Form von "Rohstoffscheinen" weiter gehandelt werden kann. Ihr verkauft diese Scheine dann z.B. einem Schreiner, der daraufhin diese Rundhölzer zu seinem Grundstück transportiert bekommt.

Neben dem Beispiel des Bäume fällen eines Försters, gehört auch das Bäume pflanzen und die aufzucht hinzu.

Jedes Handwerk hat eine solche aktive Seite, so muss ein Getreidebauer das Land vorbereiten, Saatgut züchten und säen, sowie später das Getreide per Sense ernten , dreschen usw. Dies geschieht wie der Kampf und alles andere aus der Ego-Perspektive. So muss der Spieler tatsächlich über das (in Gedanken, in weitere kleine Felder geteilte) Feld gehen und das Saatgut in möglichst allen "Teilfeldern" ausbringen. Damit auch später auf dem gesamten Feld, Getreide wächst. Nach wenigen Tagen, wenn nichts unvorhergesehens passiert ist, kann das Getreide geerntet werden, indem der Spieler eine Sense wie sonst eine Waffe nutzt. Nur das er diesmal keine Feinde tötet, sondern gezielt den Getreidehalmen zu Leibe rückt. Diese Bündel werden später weiter verarbeitet, bis ein ganzer Sack Getreide auf dem Grundstück bereit steht, um verkauft zu werden. Der Handel geschieht dann auch wieder über die "Rohstoffscheine".

Verschiedene HandwerkeHandwerk Strukturlow.png

  1. Förster / Schreiner
  2. Ackerbauer
  3. Müller / Bäcker
  4. Viehzüchter
  5. Jäger / Gerber
  6. Lederverarbeitung
  7. Fleischer / Koch
  8. Bergbauer / Steinmetz
  9. Metallurge / Schmied
  10. Rüstungsmacher
  11. Weber / Schneider
  12. Juwelier
  13. Zimmermann

Kombinationen

Es gibt einzelne Handwerkskombinationen die so nah beieinander stehen, dass sie auf einem Grundstück genutzt werden können. Wer also genug Zeit hat und gleichzeitig Förster sowie Schreiner als Handwerk ausüben möchte, kann dies auf einem Grundstück unterbringen.

Baupläne & Rezepte

Wie in jedem guten Handwerk, gibt es auch hier Pläne, welche einem, das handwerkliche Wissen vorausgesetzt, erklären, wie man eine Waffe, ein Schild oder einen Hochleistungskochtopf schmiedet. Neben den Plänen für den Schmied gibt es auch Pläne für den Hausbau, die richtige Viehzucht, Anpflanzen usw.

Qualität / Quantität

Wodurch zeichnet sich die Qualität oder anders gesagt, das Können eines z.B. Schmiedes aus?
Da es keine direkten offensichtlichen Level der Spieler gibt, kann man die Qualität eines Handwerkers an seinen Produkten erkennen, da diese auf den Handelsscheinen mit einer Qualitätsnote versehen sind. So kann ein Schmied schon sehr früh mächtige Schwerter mit vielen Edelsteinen und seltenen Metallen herstellen, doch ohne eine Vielzahl vorheriger Waffen hergestellt zu haben, wird er dieses mächtige Schwert nur mit einer sehr geringen Qualität und somit geringen Eigenschaften wie Schaden, Haltbarkeit usw. produzieren können. Wenn ein Schmied jedoch vorher viele normale und besondere Waffen hergestellt hat, sind die Chancen auf eine gute Qualität für eine mächtige Waffe wesentlich höher. Durch die Anzahl und der danach entstandenen Qualität der Gegenstände wird das interne Fertigkeitslevel des Handwerkers bestimmt.

Das System basiert absichtlich auf der Unkenntnis des Fertigkeitslevel, um aus dem Handwerk kein Punkterennen zu machen, damit später nicht Texte a la "Du brauchst 100 Punkte in Waffen um diesen Gegenstand herzustellen" auftauchen. Der Handwerker soll einfach anhand der hergestellten Waren seine Fertigkeiten beurteilen können, ob er sich das Herstellen mächtigerer Gegenstände zutraut.

Weitere Informationen, wie sich spielerische Fähigkeiten mit dem Handwerk verbinden, könnt ihr im Menüpunkt "Interaktion" > "Echtes Können" finden.

Grundnahrungsmittel

Essen.jpgBeachtet die Grundhandwerke Ackerbau, Viehzucht usw. dahingehend, das jeder Spieler essen und trinken muss. Ein hungriger Kämpfer kann das Schwert kaum noch schwingen und dem Zauberer misslingt der scharfkantige Eissturmzauber, so das sich nur noch weiche Zuckerwattewolken bilden. Jeder Spieler muss also darauf achten, das sein Hunger (erkennbar am "Magenknurren") und sein Durst ("Trockene Sicht") nicht zu stark werden. Hunger wirkt sich auf die Stärke und Konzentration, Durst auf die Ausdauer und Intelligenz aus. Habt ihr längere Zeit nichts getrunken oder gegessen, sinken diese Attribute bis zu einem festen Minimum. Gleichzeitig sinkt auch eure Geschwindigkeit beim Laufen, Lernen, aktuellen Handwerken usw. Durch bessere Nahrung und Getränke verringert sich die Zeit bis zur nächsten Pause, in der etwas gegessen/ getrunken werden muss (Qualität, nicht Quantität entscheidet die Dauer der Wirkung). Zusätzlich gibt es besondere Nahrung/ Tränke, welche den Spieler für eine bestimmte Zeit mit gesteigerten oder speziellen Attributen ausstatten. So kann ein Trank aus Einhorntränen den Nutzer für bestimmte Zeit nahezu resistent gegen magischen Schaden machen. ( Wie man jetzt genau an Einhorntränen kommt, möchte ich nicht sagen. Nur, das es einen guten und einen bösen Weg gibt. Je nachdem, wie der Charakter des Spielers sich formt.)

Belagerungswaffen

Erst durch das Handwerk und die Fähigkeit, Belagerungswaffen zu bauen, wird es möglich feindliche Lager, Türme, Burgen und Festungen zu erobern. Ohne Belagerungswaffen braucht man im RvsR garnicht erst anfangen z.B. eine Burg zu erobern. Um ein massives Tor zu zerstören reicht es nicht, ewig mit Nahkampfwaffen oder Zaubern darauf einzuschlagen, auch wenn das Tor dadurch minimalen Schaden nimmt. Mann kann es zwar versuchen, doch die Verluste dabei werden immens sein, denn ohne Ramme macht man keinen effektiven Schaden und steht so relativ lange ungedeckt vorm Tor. Denn der Bereich um das Tor ist meist so konstruiert, das die Verteidiger einen "Sichtlinien"-Vorteil haben. Die Angreifer können die Verteidiger, durch die Form der Anlage, erst sehen und angreifen, wenn diese direkt vor dem Tor stehen. Somit ist es nicht möglich, weiter entfernt von der Anlage diese zu treffen, während die Verteidiger alle möglichen Zauber und Verteidigungssysteme ( kochendes Öl usw.) auf die Angreife am Tor wirken können.

Belagerungswaffen können erst vor Ort der Burgeroberung in sog. Belagerungsposten gebaut werden. Von diesen Lagern aus müssen diese Waffen zunächst noch an die belagerde Burg bewegt werden um diese auch mit den Waffen zu erreichen. Denn die Belagerungsposten liegen logischer weise außerhalb der feindichen Verteidigungsreichweite, sonst wären diese Posten von Katapulten auf den Burgmauern angreifbar und würden zerstört ehe diese effektiv ausgenutzt werden könnten.

Es gibt die verschiedensten Belagerungswaffen. Von verstärkten Holzschilden, welche man nahe einer Burg aufstellen kann, um sich dahinter zu verschanzen, bis zu großen Katapulten, welche große Felsbrocken, brennende beim aufschlag explodierende Geschosse oder andere Munition verschiessen.

► Holzschilde (klein, mittel, schwer)
► Ballisten
► Katapult
► Rammen (leicht/ schnell, schwer/ langsam)
► Brücken (zum überqueren von Gräben um Rammen an ein Tor zu fahren)
► Langleitern
► u.a.

Wer ein Meister der Belagerungswaffen wird und anschießend die seltenen Schriften zu "Bliden" erbeuten und lernen kann, dem ist es möglich die höchste Stufe der Belagerungstechnik zu erlernen und  ein "Blidenmeister" zu werden um dann eine Blide bzw. Tribock (engl. Trebuchet) errichten zu können. Die ungeheure Reichweite und die Durchschlagskraft dieser Waffe ist furchteinflößend, benötigt jedoch eine sehr lange Bauzeit und sollte nur bei wirklich großen Wehranlagen benutzt werden, wenn konventionelle Belagerungswaffen versagen.


Reich vs Reich