Eine der Königsdisziplinen des Handwerks ist die des Zimmermann, denn dieser ist fähig, Gebäude aus Holz und später aus Stein zu bauen. So kann er einfache Hütten zum Wohnen, Verbesserungen wie Ställe usw. für andere Handwerker oder später im Verbund mit anderen Zimmermännern, ganze Festungen bauen. Um ein Zimmermann werden zu können, müssen sie zuvor den Meistertitel als Schreiner und Steinmetz beherrschen. Dafür dient dieses Handwerk als "Upgrade" für sämtliche anderen Handwerke und bringt somit allen Spielern etwas.
Einige Dinge die ein Zimmermann bauen kann:
+ Geräteschuppen = Steigern den Ertrag des Grundstückes
+ Ställe = Steigern den Ertrag bei der Viehzucht
...
+ Wachturm = geringer Grenzgewinn
+ Burg = hoher Grenzgewinn
+ Festung = maximaler Grenzgewinn
Neben diesen Gebäuden kann ein Meister-Zimmermann Wohnhäuser für sich und andere bauen. Ein Wohnhaus kann auf allen Grundstückstypen gebaut werde, jedoch kann das Grundstück dann nicht mehr als Handwerksfläche genutzt werden. Ausserdem kann ein Spieler nur ein Wohnhaus besitzen, daher wählt euren Standort weise.
Vom Plan zum Gebäude
Nachdem sich der Zimmermann einen Bauplan besorgt hat, hat er die Möglichkeit mit Bauzusagen zu handeln. Diese Dokumente stellen eine Absichtserklärung dar, sobald sie ein Interessent kauft. Der Käufer bezahlt die gesamten Material- und Arbeitskosten, die mit einem solchen Bau verbunden sind (Das Geld wird abgebucht aber noch nicht dem Händler gut geschrieben). Anschließend geht der Käufer zu seinem leeren Grundstück und aktiviert, auf diesem Boden stehend, die Bauzusage. Dadurch wechselt die Ansicht in eine leicht gekippte Vogelperspektive und der Käufer kann sein halbtransparentes, zukünftiges Haus an die gewünschte Position bringen. Mit diesem Schritt haben sie sozusagen dem Zimmermann erklärt wo das Haus gebaut werden soll. Nachdem sie das Haus in ihrer Vision gedreht und positioniert haben, wechselt die Ansicht wieder in die Ich-Perspektive und der Zimmermann bekommt einen Bauauftrag zugesandt.
Nun muss der Zimmermann die auf dem Bauauftrag beschriebenen Materialscheine (vorerst mit seinem eigenen Geld) organisieren. Danach geht er zu dem Grundstück, auf dem das Haus errichtet werden soll und aktiviert den Bauauftrag. Wenn er auf dem richtigen Grundstück steht und genügend Materialscheine hat, werden die Materialien mittels Pferdekarren angeliefert und der Zimmermann kann mit dem Bau los legen. Durch das "visionäre" Positionieren des Hauses durch den Auftraggeber gibt es schon die ersten Holzpfosten der Äußeren Eckkanten des zukünftigen Hauses, welche mit einem dünnen Seil z.B. als Viereck verbunden sind.
Um den Grundriss lagern nun mehrere Holzstapel, sowie bei größeren Gebäuden Holzstapel und Steinhaufen. Bei einem normalen Holzhaus liegt an allen 4 Seiten ein Holzstapel. Der Zimmermann muss nun alle Stapel abarbeiten indem er zu diesem geht, sein "ultimatives Hausbauwerkzeug" aus der Tasche nimmt und den Stapel abarbeitet. Während dem abarbeiten der Stapel wächst das Haus in die Höhe und wenn alle Stapel abgearbeitet wurden, ist das Haus fertig und der Zimmermann bekommt das Geld des Auftraggebers schlussendlich zugerechnet.
Sollte der Zimmermann das angeforderte Haus nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes fertig gestellt haben, bekommt der Auftraggeber sein Geld zurück und der Grundriss wird vom Grundstück entfernt.